HNO-Praxis Dr. Arcak

HNO, Operationen, Schnarchen, Ästhetik

Operationen

Wir führen ambulante und stationäre Operationen in der HNO-Klinik der Karl-Hansen-Kliniken in Bad Lippspringe durch.

Die HNO-Klinik ist eine moderne Institution, ein Lehrkrankenhaus mit voller Weiterbildungsermächtigung für angehende HNO-Fachärzte, mit dem neuesten Stand der medizinischen Technik, Patientenversorgung rund um die Uhr und im Bereich der Hygiene.

Ihre Vorteile gegenüber anderen Krankenhäusern, in denen sich lediglich nur eine HNO-Belegabteilung befinden, sind die hohen Standards auf höchstem deutschen Niveau in den Kliniken und eine permanente, fachlich kompetente Betreuung.

Wir operieren hier mit Unterstützung eines erfahrenen Anästhesie- und OP-Teams. Die Eingriffe, die mit Ihnen in unserer Praxis besprochen wurden, werden durch mich durchgeführt. Ich nutze dabei die moderne Ausstattung der Klinik, um meinen Patienten die bestmögliche Behandlung zukommen zu lassen.

Stationäre Operationsbeispiele:

  • Tonsillektomie: Die Gaumenmandelentfernung ist eine der häufigsten, aber auch der blutungsgefährlichsten Eingriffe in unserem Repertoire. Um die Blutungsgefahr zu minimieren, wende ich mithilfe der Radiofrequenztechnik eine Methode (sog.Tobi-Technik) an, die sehr schonend und (fast) blutungsfrei ist. Meist ist hierbei kein Sauger und nur ein einziger Tupfer pro Seite erforderlich.
  • Tonsillotomie: Die Mandelverkleinerung wird bei vergrößerten Tonsillen angewendet. Sie ist im Gegensatz zur Tonsillektomie deutlich nachblutungssicherer, wesentlich weniger schmerzhaft (bis schmerzlos) und heilt schneller ab. Sie wird vor allem bei Kindern unter 10 Jahren durchgeführt, ebenfalls mit der Radiofrequenzchirurgie. Aus Sicherheitsgründen wird dieser Eingriff, trotz des deutlich geringeren Risikos, von der Klinikleitung mit stationärer Nachbeobachtung empfohlen.
  • Septumplastik:  Bei einer Nasenatmungsbehinderung durch eine (deutlich) verbogene Nasenscheidewand kommt die Nasenscheidewandbegradigung zum Einsatz. Sie ist eine schwierige Operation, die sehr viel Erfahrung benötigt, um gute Resultate zu liefern. Unsere Erfahrungen darin begannen 1996.
  • Nasenmuschelkaustik: Die Nasenmuschelreduktion, ebenfalls bei schlechter Nasenatmung, wird bei uns ebenfalls mit mit der Radiofrequenztechnik submukös durchgeführt, um die Schleimhautoberfläche zu schonen. Die alte Technik (Conchotomie/Muschelkappung), die immernoch von vielen Ärzten in anderen Krankenhäusern durchgeführt wird, kann gravierende Komplikationen wie Nachblutungen oder das sog. Empty-Nose-Syndrom hervorrufen und wird bei uns schon seit Jahren nicht mehr angewandt.

Ambulante Operationsbeispiele:

  • Adenotomie (Adenektomie): Die kindlichen, sogenannten Polypen (Rachenmandeln) sind die häufigsten ambulanten Operationen bei Kindern zwischen 2 und 5 Jahren. Die Operation wird sehr schonend aber gründlich durchgeführt, unter mehrfacher Sichtkontrolle, damit keine Reste zurückgelassen werden, die später ein Nachwachsen der Restpolypen bewirken könnten. 
  • Paukenröhrchen: Das Einsetzen der Dauerbelüftungsröhrchen ins Trommelfell bei chronischen Mittelohrergüssen in diversen Ausführungen unter dem Operationsmikroskop.
  • Ohrmuschelplastik: Die Korrektur von abstehenden und/oder deformierten Ohrmuscheln ist eine Kunst für sich. Dazu benötigt man Zeit, Geduld und künstlerische Fähigkeiten. Unter den bestehenden diversen Operationsvarianten führe ich diejenige durch, die ein natürliches und unauffälliges Ergebnis liefert.

 

Was ist besser? Radiofrequenz oder Laser?

Wir favorisieren eindeutig die Radiofrequenz-Technik.

Seit 2005 führe ich ausschließlich Operationen mit Radiofrequenz durch, obwohl diverse Laser in der HNO-Klinik Bad Lippspringe zur Verfügung stehen. Nach den Erfahrungen großer Operateure und Lehrstuhlamtsträger auf der ganzen Welt hat die Radiofrequenzchirurgie in allen Bereichen deutliche Vorteile gegenüber dem Laser. Beispiele: geringere Schwellung, geringere Schmerzen, ein sichereres und präziseres Arbeiten an dem Patienten, sicherer für den Operateur und das Personal, sowie geringere Kosten. Die Lasertechnik hat in der HNO sein Stellenwert deutlich verloren. 

Viele Operateure verwenden aber immer noch den Laser bei Eingriffen, die man mit schonenderen und ungefährlicheren Instrumenten durchführen könnte. Um die hohen Anschaffungskosten des Lasers zu finanzieren, werden nicht selten auch noch Zusatzbeiträge erhoben.


Unser Fazit: Die Radiofrequenzchirurgie in der HNO ist moderner, sicherer und schonender als die Laserchirurgie.